W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten – Teil 27 – Zwickau

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Im Jubiläumsjahr der deutschen Einheit stellt WIRTSCHAFT+MARKT 30 Zukunftsorte aus den neuen Ländern vor. Sie stehen stellvertretend für die vielen regionalen Wirtschaftszentren, die für Aufschwung und Zuversicht sorgen. Sie alle eint, dass sie für wirtschaftliche Impulse in weiten Regionen sorgen, dass in diesen Orten zukunftsfähige Branchen zu Hause sind und dass es eine enge Vernetzung mit Wissenschaft und Forschung gibt.

Zwickau ist mit etwa 90.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt in Sachsen. Die Stadt ist Gründungsmitglied der Metropolregion Mitteldeutschland und Teil des Ballungsraums Chemnitz-Zwickau.

Zwickau ist die Wiege der sächsischen Automobilindustrie. Die mehr als hundertjährige Tradition in der Automobilherstellung begann Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Gründung der Werke von Horch (1904) und Audi (1909/1910), die in den 1930er und 1940er Jahren von der Auto Union und während der DDR-Zeit von den Sachsenring-Werken weitergeführt wurde. Nach dem Ende der Teilung Deutschlands gründete die Volkswagen AG im Zwickauer Stadtteil Mosel eines der größten Unternehmen der neuen Bundesländer, die Volkswagen Sachsen GmbH, die diese Automobilbau-Tradition weiterführt. Zwickau ist der Pilotstandort für die industrielle Serienfertigung von E-Fahrzeugen im Hoch-Volumen-Segment des größten Automobilherstellers der Welt, der Volkswagen AG (VW). Gemeinsam mit den Aktivitäten von BMW und PORSCHE in Leipzig sowie den übrigen Aktivitäten von VW in Dresden übernimmt der Automobilstandort Sachsen damit insgesamt eine Pionierfunktion für den Transformationsprozess.

Aktuell investiert Volkswagen kräftig am Standort. Neben der Erweiterung des bestehenden Presswerks und einer neuen Logistikhalle entsteht mit einem neuen Karosserie-Speicher das dann höchste Gebäude im VW-Werk Zwickau – elf Ebenen für 800 Pkw-Karossen. Diese Bauvorhaben sollen sicherstellen, dass die Erhöhung der maximalen Produktionskapazität von 1.350  auf 1.500 Fahrzeuge pro Tag ab 2021 realisiert werden kann. Das Investitionsvolumen der drei Neubau- und Erweiterungsprojekte liegt bei mehr als 115 Millionen Euro. Insgesamt investiert Volkswagen rund 1,2 Milliarden Euro in die Transformation des Zwickauer Werks zum reinen Standort für Elektromobilität.

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 1 – Berlin-Adlershof

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 2 – Grünheide in Brandenburg

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 3 – Greifswald

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 4 – Annaberg-Buchholz

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 5 – Barleben

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 6 – Eisenach

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 7 – Berlin-Marzahn

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 8 – Eberswalde

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 9 – Neubrandenburg

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 10 – Chemnitz

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 11 – Bitterfeld-Wolfen

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 12 – Erfurt

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 13 – Berlin-Schöneberg

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 14 – Ludwigsfelde

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 15 – Parchim

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 16 – Dresden

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 17 – Halle

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 18 – Ilmenau

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 19 – Berlin-Siemensstadt

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 20 – Schönefeld

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 21 – Rostock

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 22 – Leipzig

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 23 – Leuna

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 24 – Jena

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 25 – Schwarzheide

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 26 – Wismar

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 27 – Zwickau

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