W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten – Teil 3 – Greifswald

0
980

Im Jubiläumsjahr der deutschen Einheit stellt WIRTSCHAFT+MARKT 30 Zukunftsorte aus den neuen Ländern vor. Sie stehen stellvertretend für die vielen regionalen Wirtschaftszentren, die für Aufschwung und Zuversicht sorgen. Sie alle eint, dass sie für wirtschaftliche Impulse in weiten Regionen sorgen, dass in diesen Orten zukunftsfähige Branchen zu Hause sind und dass es eine enge Vernetzung mit Wissenschaft und Forschung gibt.

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist die Kreisstadt des Landkreises Vorpommern-Greifswald im Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern. Neben der Universität Greifswald ist in der Stadt das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie ansässig. In unmittelbarer Nähe zum Hochschul- und Forschungscampus stellt das BioTechnikum Greifswald über 4.300 Quadratmeter vermietbare Labor- und Büroflächen sowie einen repräsentativen Schulungs- und Konferenzbereich für Unternehmen zur Verfügung, die gemeinsam etwa mit der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Greifswald oder der Universitätsmedizin arbeiten möchten.
Zudem ist jüngst der Grundstein für das Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie in Greifswald gelegt worden. Die inhaltliche Ausrichtung dieses Zentrums, nämlich die Branchen industrielle Biotechnologie und Plasmatechnologie in einem Komplex zu verbinden, ist neuartig. Die industrielle Biotechnologie befasst sich mit der Nutzung von biotechnologischen Methoden für industrielle Produktionsverfahren. Durch die Nutzung nachwachsender Rohstoffe sollen in zunehmendem Maße Produkte aus erdölbasierten Rohstoffen ersetzt werden.
Darüber hinaus eröffnet sich inmitten der Greifswalder Innenstadt derzeit eine Chance, der IT- und Kreativszene der Stadt und der Region substantiellen Schub zu verleihen: in der geschlossenen Mensa am Wall soll ein Creative Dialogue Hub entstehen. Grundlage dieser Idee ist eine gemeinsame Initiative der Universität Greifswald, der Stadt Greifswald und der WITENO GmbH, die derzeit an einem gemeinsamen Konzept für ein digitales Gründer- und Innovationszentrum arbeiten. Es sieht vor, die ehemalige Mensa zu einem zentralen Kommunikations- und Kooperationspunkt für Startups, für die IT- und Kreativszene sowie für bestehende Unternehmen, Handwerk und weitere Bereiche zu entwickeln. Das Zentrum soll ein Schaufenster für Innovation, Startups, digitale (und normale) Wirtschaft und die Arbeits- und Lebenskultur in Greifswald werden.

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 1 – Berlin-Adlershof

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 2 – Grünheide in Brandenburg

 

Hinterlassen Sie eine Nachricht

Please enter your comment!
Please enter your name here