W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten – Teil 19 – Berlin-Siemensstadt

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Im Jubiläumsjahr der deutschen Einheit stellt WIRTSCHAFT+MARKT 30 Zukunftsorte aus den neuen Ländern vor. Sie stehen stellvertretend für die vielen regionalen Wirtschaftszentren, die für Aufschwung und Zuversicht sorgen. Sie alle eint, dass sie für wirtschaftliche Impulse in weiten Regionen sorgen, dass in diesen Orten zukunftsfähige Branchen zu Hause sind und dass es eine enge Vernetzung mit Wissenschaft und Forschung gibt.

Siemensstadt ist ein dünn besiedelter Ortsteil (knapp 13.000 Einwohner) im Osten des Berliner Bezirks Spandau. Er entstand vor mehr als 100 Jahren durch die Neuansiedelung der Werke von Siemens & Halske und deren Tochtergesellschaft Siemens-Schuckert mit den zugehörigen modernen Werkssiedlungen. Bis heute unterhält die Siemens AG in Spandau seinen größten deutschen Produktionsstandort – mit 11.500 Mitarbeitern.

Seit Herbst 2018 arbeitet Siemens, unterstützt vom Berliner Senat, an der Umsetzung des Projektes Siemensstadt 2.0: Der Konzern will in den kommenden Jahren rund 600 Millionen Euro investieren, um auf einer 70 Hektar großen Fläche – eine Größe, die etwa 100 Fußballfeldern entspricht – eine zukunftsorientierte „Smart City“ aus dem Boden zu stampfen. Zentraler Punkt soll ein weithin sichtbares 150 Hochhaus (150 Meter) werden. Die Bandbreite, die die Siemensstadt 2.0 umfassen soll, ist groß: Denkmalgeschützte historische Gebäude prägen das Areal, gleichzeitig soll es zu einem Forschungsfeld für die Stadt der Zukunft werden. Die Planer wollen viel Grün bieten, aber auch große, offene Plätze. Und nicht zuletzt sollen Wohnen, Produktion, Lernen und Wissenschaft auf dem Innovationscampus verknüpft werden.

Die Siemens AG sieht das Projekt als ein langfristiges und in die Zukunft gerichtetes Bekenntnis zum Standort Berlin. Bis zum Jahr 2030 wird sich das neue Siemens-Areal zu einem hochmodernen Zukunftsort und Inkubator entwickeln. Innovativ werden soll das Quartier vor allem durch seine Energie- und Mobilitätskonzepte. Das Areal soll komplett CO2-frei betrieben werden. Im Inneren ist es weitestgehend autofrei konzipiert. An den Quartierseingängen, wo Gebäude mit bis zu 60 Meter Höhe vorgesehen sind, soll es Mobilitätshubs geben, mit Parkplätzen, Car- und E-Bike-Sharing, Wartungs- und E-Ladestationen.

 

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 1 – Berlin-Adlershof

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 2 – Grünheide in Brandenburg

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W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 4 – Annaberg-Buchholz

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 5 – Barleben

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 6 – Eisenach

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 7 – Berlin-Marzahn

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 8 – Eberswalde

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 9 – Neubrandenburg

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 10 – Chemnitz

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 11 – Bitterfeld-Wolfen

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 12 – Erfurt

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W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 14 – Ludwigsfelde

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W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 16 – Dresden

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W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 18 – Ilmenau

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 19 – Berlin-Siemensstadt

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