W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten – Teil 24 – Jena

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Im Jubiläumsjahr der deutschen Einheit stellt WIRTSCHAFT+MARKT 30 Zukunftsorte aus den neuen Ländern vor. Sie stehen stellvertretend für die vielen regionalen Wirtschaftszentren, die für Aufschwung und Zuversicht sorgen. Sie alle eint, dass sie für wirtschaftliche Impulse in weiten Regionen sorgen, dass in diesen Orten zukunftsfähige Branchen zu Hause sind und dass es eine enge Vernetzung mit Wissenschaft und Forschung gibt.

Jena ist eine kreisfreie Großstadt (rund 111.000 Einwohner) in Thüringen. Die bereits 1558 gegründete Friedrich-Schiller-Universität Jena ist mit gut 17.000 Studierenden Thüringens größte Hochschule.

Die Stadt ist ein Zentrum der deutschen Optik- und Feinmechanikindustrie rund um das Traditionsunternehmen Carl Zeiss.

Seit 1990 investierten Unternehmen in Jena rund 2,2 Milliarden Euro. Für 623 Investitionsprojekte gab es öffentliche Fördermittel in einer Gesamthöhe von 370 Millionen Euro. Zusätzlich wurden 30 wirtschaftsnahe Infrastrukturmaßnahmen mit Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro von Fördermitteln in Höhe von 78 Millionen Euro flankiert.

Allein die ZEISS-Gruppe investiert aktuell über 300 Millionen Euro in einen neuen  Zukunfts-Standort. Das Unternehmen will bis 2023 seine bisherigen Jenaer Liegenschaften und Produktionsstätten zusammenführen. Jena ist mit insgesamt 2.000 Mitarbeitern bereits heute der weltweit zweitgrößte ZEISS-Standort. Auf dem zusätzlich erworbenen  80.000-Quadratmeter-Gelände  will ZEISS nach eigener Aussage einen integrierten Hightech-Komplex errichten, der durch seine Modernität, Offenheit und die dort entwickelte und gefertigte Technologie Strahlkraft für die Hochtechnologie- und Wissenschaftsstadt Jena hat.

Jena ist eine international bekannte Wissenschaftsstadt und beherbergt neben der Friedrich-Schiller-Universität und der praxisorientierten Ernst-Abbe-Hochschule auch eine Reihe renommierter Forschungseinrichtungen, darunter Institute der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft sowie ein Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ein Großteil der Institute ist am Beutenberg-Campus Jena beheimatet. Insgesamt forschen in Jena ungefähr 4.500 Wissenschaftler, rund 3.500 von ihnen an der Universität. Mit Schwerpunkten in den Bereichen Optik und Photonik sowie Gesundheit und den Lebenswissenschaften orientiert sich die Jenaer Forschung an Zukunftsfragen. Auch in den Bereichen innovative Materialien und Energiespeicher, Oberflächen- und Mikrotechnologie spielt Jena eine bundesweit herausragende Rolle.

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 1 – Berlin-Adlershof

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 2 – Grünheide in Brandenburg

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 3 – Greifswald

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 4 – Annaberg-Buchholz

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 5 – Barleben

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 6 – Eisenach

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 7 – Berlin-Marzahn

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 8 – Eberswalde

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 9 – Neubrandenburg

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 10 – Chemnitz

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 11 – Bitterfeld-Wolfen

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 12 – Erfurt

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 13 – Berlin-Schöneberg

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 14 – Ludwigsfelde

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 15 – Parchim

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 16 – Dresden

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 17 – Halle

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 18 – Ilmenau

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 19 – Berlin-Siemensstadt

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 20 – Schönefeld

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 21 – Rostock

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 22 – Leipzig

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 23 – Leuna

W+M Serie: Zukunftsorte im Osten, Teil 24 – Jena

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