Mittwoch, Juli 17, 2024

VORSPRUNG: Preis des Ostdeutschen Wirtschaftsforums verliehen

Berlin. Dienstag, den 9. Mai, wurde im Bundeskanzleramt der Wirtschaftspreis VORSPRUNG, der Preis des Ostdeutschen Wirtschaftsforums OWF, an sieben herausragende, ostdeutsche Unternehmen vergeben. Schirmherr Carsten Schneider nahm die Auszeichnung vor. Alle geehrten Unternehmen zeichnen sich durch ihr hohes Innovationsstreben sowie ein nachhaltiges Wachstum aus und stehen damit vorbildhaft für die Trans­formation und die Zukunft der Wirtschaft in Ostdeutschland sowie im gesamten Bundesgebiet.  Ausgewählt wurden die Unternehmen von einer unabhängigen Expertenjury unter der Leitung von Matthias Platzeck, Ministerpräsident a.D. des Landes Brandenburg. Erstmals wird in diesem Jahr ein Sonderpreis in der Kategorie Start-up vergeben.

Carsten Schneider, Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland und Schirmherr des Wirtschaftspreises VORSPRUNG: „Ostdeutschland zählt zu den spannendsten Zukunftsregionen in Europa. Gerade mit Blick auf die Wirtschaft ist hier derzeit viel in Bewegung, immer mehr Unternehmen entscheiden sich auf Grund guter Standortbedingungen für Ostdeutschland. So haben wir eine echte Chance die wirtschaftliche Landkarte Deutschlands neu zu zeichnen. An dem Erfolg haben viele Unternehmerinnen und Unternehmer ihren Anteil – so wie die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen VORSPRUNG-Preises. Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen mit ihren Innovationen, ihrem Unternehmergeist und ihrer Transformationskompetenz exemplarisch für die ostdeutsche Wirtschaft und deren Potenziale. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem Erfolg.“

Dr. Philipp Mehne, Geschäftsführer Deutschland – Land der Ideen sowie Veranstalter des OWF23: „Beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum diskutieren wir die Transformations- und Strukturwandelprozesse am Standort und suchen nach Lösungsansätzen für aktuelle sowie zukünftige Herausforderungen. Deshalb geht auch der VORSPRUNG, der Wirtschaftspreis des OWF, an Unternehmen, die zeigen, wie diese Transformation gelingen und die Zukunft der Wirtschaftsregion aussehen kann. Die hohe Qualität der Einreichungen – und natürlich der Preisträgerinnen und Preisträger – beeindruckt und macht Mut.

Das sind die Preisträgerinnen und Preisträger des VORSPRUNG 2023:

Berlin: KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH

KNAUER entwickelt und fertigt innovative wissenschaftliche Messinstrumente für Forschung, Routine-Analysen und Qualitätssicherung. Während der Covid19-Pandemie konnte ein neuartiges Mischverfahren für mRNA-Impfstoffe des Unternehmens dazu genutzt werden, Millionen Corona-Impfdosen herzustellen.

Brandenburg: APUS Group

Das Luftfahrtunternehmen APUS führt Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der allgemeinen Luftfahrt durch. Zusätzlich strebt APUS an, der weltweit erste Anbieter von zertifizierten Flugzeugen auf der Basis von grünem Wasserstoff als Energieträger zu werden Das Ziel: eine 100% emissionsfreie und klimaneutrale Luftfahrt.

Mecklenburg-Vorpommern: Oehm und Rehbein GmbH

Die Oehm und Rehbein GmbH ist einer der führenden Hersteller von Röntgentechnik mit maßgeschneiderten Systemlösungen u.a. für Human- und Veterinärmedizin, militärische Sanitätsdienste sowie für die Sicherheitsbranche. 2003 trat das Unternehmen in den internationalen Markt ein und verkauft seine Produkte aktuell in über 120 Ländern.

Sachsen: Norafin Industries GmbH

Norafin Industries GmbH ist einer der führenden Hersteller von technischen Textilien und fertigt seit den 1980er-Jahren innovative Materialstrukturen und Verbundswerkstoffe an. Weltneuheit auf dem Heimtextilmarkt ist die nachhaltig produzierte, kompostierbare Flachstapete.

Sachsen-Anhalt: meshpack GmbH

Die meshpack GmbH ist ein kunststoffverarbeitendes Unternehmen, das seit 1997 Verpackungsnetze für verschiedene Branchen produziert und weltweit vertreibt. Auch Umweltschutz ist wichtig: 2022 präsentierte meshpack erstmals ein innovatives Bionetz, welches vollständig kompostierbar ist.

Thüringen: ROBUST AO GmbH

Das Start-up ROBUST AO, eine Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF), hat eine innovative plug-and-play-Lösung entwickelt, mit welcher die Lasermaterialbearbeitung durch kürzere Bearbeitungszeiten energieeffizienter und ressourcenschonender durchgeführt werden kann.

Sonderpreis Start-up: Additive Drives GmbH

Das Dresdner Start-up Additive Drives produziert seit 2020 mit seiner mehrfach patentierten 3D-Drucktechnologie nachhaltige, effiziente und leistungsstarke Elektromotoren mit vielfältiger Anwendungspalette: von Automotive und Luftfahrt über Robotik bis hin zur Industrie. Nach nur zweieinhalb Jahren ist das Unternehmen bereits Weltmarktführer auf diesem Gebiet.

Über das OWF

Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OWF) ist die wichtigste Plattform für alle Themen rund um den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland. Ziel des OWF ist es, die Chancen und Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts herauszuarbeiten, Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu vernetzen und Lösungsansätze für die Strukturwandel- und Transformationsprozesse zu erarbeiten, die den Standort prägen. Auf der jährlichen Wirtschaftskonferenz des OWF kommen Vordenkende und Machende aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um die Chancen von Transformation für die ostdeutsche Wirtschaft zu diskutieren und nachhaltige Veränderungsprozesse anzustoßen.

Deutschland – Land der Ideen

Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum ist ein Projekt der Standortinitiative Deutschland – Land der Ideen. Die Initiative wurde 2006 anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), gegründet.

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