Continental streicht Stellen in Thüringen

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Hannover/Waltershausen. Die Transformation der Automobilindustrie erreicht nun auch den thüringischen Standort des Automobilzulieferers Continental in Waltershausen. Continental wird die Aufstellung der deutschen Schlauchstandorte in Waltershausen, Korbach, Northeim sowie den Standortverbund Oedelsheim/Hannoversch Münden bis Ende 2025 anpassen. Damit soll das Geschäftsfeld für automobile Schläuche und Leitungen für den künftigen Wettbewerb im Bereich der E-Mobilität für Pkw und Lkw fit gemacht werden. Neben den Überkapazitäten bei Gummischläuchen für Verbrenner ist der hohe Kostendruck und damit verbunden die zu sichernde Wettbewerbsfähigkeit im Schlauchgeschäft ein weiterer Grund für die Neuaufstellung.

In Waltershausen sind in drei ContiTech-Geschäftsfeldern insgesamt rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Unter anderem entstehen dort Kautschukmischungen, Drucktücher für die Druckindustrie, Krümmer und Klimaschlauchleitungen sowie Kunststoffleitungen für die Automobilindustrie. Insgesamt hat Continental seit 2018 in Waltershausen rund 8,3 Millionen Euro investiert. Aufgrund der bereits vorhandenen Expertise wird Waltershausen als Kompetenzzentrum für Kunststoffverarbeitung deutlich gestärkt. Im Zuge der Neuaufstellung wird die Klimaschlauchleitungsproduktion aus Waltershausen heraus verlagert. Dies betrifft voraussichtlich bis Ende 2025 bis zu 190 Arbeitsplätze am Standort.

Mehr: https://www.continental.com/de/presse/pressemitteilungen/transformation-mfs/

 

 

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