Prof. Reint E. Gropp: “Es nützt gar nichts, wenn Deutschland alleine seinen CO2-Ausstoß reduziert, …”

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Auf die Fragenach einer realen Chance, die Klimaziele zu erreichen, um die Erderwärmung im Griff zu behalten, antwortet Prof. Dr. Reint Gropp, der Präsident des IWH, im W+M-Interview: “Zwei Faktoren sind hier von entscheidender Bedeutung: Internationale Zusammenarbeit und der Wille, zumindest eine Weile deutlich höhere Energiekosten auszuhalten. Wenn China, Indien, die EU und die USA sich tatsächlich an Ziele halten würden haben wir eine Chance, allerdings nur dann wenn sie ehrgeizig genug sind. Das sind sie wohl laut Meinung der Klimaforscher nicht. Es nützt gar nichts, wenn Deutschland alleine seinen CO2 Ausstoß reduziert, denn erstens ist Deutschland viel zu klein um eine wirklich große Rolle zu spielen und zweitens ist es im Rahmen des EU CO2 Handels dann so, dass andere Ländern mehr ausstoßen können. Sinnvoll wäre also ehrgeizigere Ziele beim CO2 Handel zu vereinbaren, nicht nur auf EU Ebene, sondern eben weltweit. Ein weltweiter CO2 Handel ist aber utopisch. Leider scheinen eine Reihe der deutschen Parteien auch nicht verstanden zu haben, dass CO2 Reduktionen nur dann effizient zu erreichen sind, wenn CO2 einfach prohibitiv teuer wird. Über Verbote funktioniert es jedenfalls nicht, oder nur sehr ineffizient und damit noch teurer.”

Lesen Sie das ganze Interview im W+M-Onlinemagazin.

 

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