Neue W+M-Serie: Die Transformation der ostdeutschen Energiewirtschaft

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Berlin. Die Energiewende ist das Fundament der Transformation der Wirtschaft. Doch der Ausbau der Erneuerbaren Energien stockt. Auch in Ostdeutschland, das bisher als Vorreiter beim Umbau der Energieversorgung galt, ist eine neue Kraftanstrengung vonnöten. WIRTSCHAFT + MARKT bilanziert den Status Quo und die Perspektiven der Energiewende in den ostdeutschen Bundesländern.

Der Zeitdruck wächst: Durch den forcierten Umstieg auf die Elektromobilität und den zunehmenden Einsatz von Wärmepumpen wird der Stromverbrauch in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Schätzungen aus dem Bundeswirtschaftsministerium für das Jahr 2030 rechnen mit einem Stromverbrauch zwischen 645 und 665 Terrawattstunden. Dabei gehen die Berechnungen von 14 Millionen Elektro-Pkw auf deutschen Straßen, sechs Millionen Wärmepumpen in Gebäuden und 30 Terrawattstunden für den grünen Wasserstoff aus. Die bisherigen Schätzungen von 580 Terrawattstunden galten schon länger als überholt.

Lange Zeit genossen die ostdeutschen Länder den Ruf als Vorreiter bei der Transformation der Energiewirtschaft. Doch auch hier hinkt die Realität mittlerweile den Planungen hinterher. Dabei fällt das Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in den ostdeutschen Bundesländern allerdings auch höchst unterschiedlich aus.

Bisher erschien im W+M-Onlinemagazin Teil 1 der Serie: Mecklenburg-Vorpommern.

 

 

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