IDT Biologika erhält 114 Millionen Euro für Covid-19-Impfstoff-Entwicklung

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Dessau-Roßlau. Bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen COVID-19 haben die Partner des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der IDT Biologika aus Dessau einen weiteren bedeutenden Meilenstein absolviert.
Nachdem das Paul-Ehrlich-Institut in der vergangenen Woche die Genehmigung für die klinische Phase-1-Studie des Impfstoffes MVA-SARS-2-S erteilt hat, erhält das mittelständische Biopharmaunternehmen nun rund 114 Millionen Euro für die klinischen Prüfungen der Phasen I bis III sowie die Beantragung der Impfstoffzulassung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Insgesamt stellt das BMBF 750 Millionen Euro für die nationale Förderung zur Herstellung von Impfstoffen zur Verfügung. Damit gehört IDT Biologika zu den drei Unternehmen, in die die Bundesregierung ihre Hoffnung setzt, einen Impfstoff aus Deutschland für die Welt zu entwickeln.
Bereits kurz nach Ausbruch der Corona-Epidemie hatten die DZIF-Wissenschaftler der LMU München, der Universität Marburg und des UKE Hamburg gemeinsam mit der IDT Biologika mit der Entwicklung eines Impfstoffes begonnen. Grundlage waren die gemeinsamen Erfolge bei der Forschung an einer Vakzine gegen das verwandte MERS- Coronavirus.
In der ersten klinischen Phase wird der Impfstoff nun am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf an insgesamt 30 gesunden, freiwilligen Probanden zwischen 18 und 55 Jahren unter strenger ärztlicher Überwachung auf seine Sicherheit, Verträglichkeit und seine spezifische Immunantwort gegen den Erreger getestet. Wenn die Ergebnisse erfolgversprechend ausfallen, kann Ende des Jahres die klinische Studie der Phase II mit mehreren hundert Teilnehmern beginnen. Wenn alle klinischen Testphasen gut laufen, soll Ende 2021 die Zulassung beantragt werden.

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