Berlin fördert wieder Elektromobilität

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Berlin. Das seit März aufgrund ausgeschöpfter Mittel und der Konzentration auf die Corona-Hilfen ausgesetzte Förderprogramm “Wirtschaftsnahe Elektromobilität” (WELMO) wird am 1. Oktober wieder aufgenommen.
Künftig fokussiert sich die Förderung auf das dynamisch wachsende Fahrzeugsegment der elektrisch betriebenen leichten Nutzfahrzeuge (Fahrzeugklasse N1). Damit werden Berliner Unternehmen noch zielgerichteter als bisher mit attraktiven Fördersätzen bei der Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten unterstützt: Für E-Nutzfahrzeuge ab einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro sind künftig Förderprämien in Höhe von bis zu 15.000 Euro pro Fahrzeug möglich.
Da die „Umweltbonus“-Prämie der Bundesregierung kürzlich verdoppelt wurde und eine Kumulierung mit Landesförderprogrammen nicht mehr möglich ist, werden Pkw  nicht mehr durch WELMO gefördert. Das Förderprogramm richtet sich dadurch stärker an den Bedarfen von kleinen und mittleren Unternehmen sowie selbstständig Tätigen aus.
Neu hinzu kommt das Fahrzeugsegment der elektrischen Klein- und Leichtfahrzeuge. Im Stadtverkehr können diese platzsparenden Fahrzeuge insbesondere im Logistikbereich eine wichtige Rolle spielen.
Zudem sind Antragstellende aus dem Förderprogramm EnergiespeicherPLUS der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die ihren selbstgewonnenen Strom ins öffentliche Stromnetz einspeisen, künftig auch bei WELMO antragsberechtigt. Damit wird die Verzahnung der Sektoren Stromproduktion und Elektromobilität noch attraktiver.

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