Branche fordert schnelle Gesetze gegen den schleppenden Windkraft-Ausbau

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Berlin. Mit dem Ausbau der Windenergie geht es zwar leicht voran, aber insgesamt noch lange nicht in der erforderlichen Geschwindigkeit. Bis Ende Juni wurden bundesweit 186 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 587 Megawatt in Betrieb genommen. Weil auch 66 alte Anlagen stillgelegt wurden, lag der Netto-Zubau bei 528 Megawatt. Neue Windenergieanlagen sind leistungsstärker als alte. Zwischen Januar und Juni 2019 waren gerade einmal 81 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 271 Megawatt ans Netz gegangen. Der Präsident Bundesverband Windenergie, Hermann Albers, sagte der dpa: “Die Zahlen bleiben weiter dramatisch hinter den Notwendigkeiten der Energiewende zurück.” Ohne sehr schnelle gesetzliche Regelungen werde die Delle beim Ausbau bis ins Jahr 2022 verlängert. Die meisten neuen Windenergieanlagen nahmen den vorläufigen Zahlen zufolge im ersten Halbjahr 2020 in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz den Betrieb auf. In allen Bundesländern außer den drei Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen wurden neue Windräder gebaut. Mehr.

 

 

 

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