DRK-Krankenhausgesellschaft in Thüringen und Brandenburg meldet Insolvenz an

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Sömmerda. Die DRK-Krankenhausgesellschaft mit Häusern in Sömmerda, Sondershausen und Bad Frankenhausen hat Insolvenz angemeldet. Als Grund wird die hochdefizitäre Situation des Standortes Bad Frankenhausen genannt, berichtet die Thüringer Allgemeine. Das Amtsgericht Mühlhausen habe die vorläufige Eigenverwaltung unter der bisherigen Geschäftsführung angeordnet. Die Gesellschaft nennt den Schritt unumgänglich, um künftig weiter am Markt bestehen zu können. Als einen der Gründe nennt Geschäftsführer Olaf Henrich Probleme in der Klinik in Bad Frankenhausen. „Die derzeitige Entwicklung, insbesondere die hochdefizitäre Situation des Standortes Bad Frankenhausen, macht es notwendig, die Gesellschaft fit für die Zukunft zu machen. Daher sind wir nun dabei, ein Konzept auszuarbeiten und haben uns entschieden, unsere Restrukturierung in Form einer Eigenverwaltung anzugehen.“ Die Eigenverwaltung habe keinerlei Auswirkungen auf den laufenden Klinikbetrieb. „Es ist sichergestellt, dass wir unsere Patienten auch weiterhin vollumfänglich an allen Standorten behandeln werden und wir unseren Versorgungsauftrag erfüllen. Dies gilt auch für Bad Frankenhausen über den 31. Dezember 2018 hinaus.“ Seit Wochen streiten Krankenhausträger, Land und Kommunen um die Zukunft der Klinik in Bad Frankenhausen. Pläne, das Haus mit Mitteln aus dem Krankenhaus-Strukturfonds in ein geriatrisches Zentrum umzuwandeln, waren vor Ort auf kommunalen Widerstand gestoßen. Am Dienstag hatte das Thüringer Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass die zur Verfügung stehenden Gelder in Höhe von 26 Millionen Euro nun anderweitig vergeben werden sollen. Mehr

Foto: Pixabay

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