Bahn-Tochter “Start” übernimmt von Abelio das Dieselnetz in Sachsen-Anhalt




Die Prignitz: Zwischen den Metropolen – Neue W+M-Serie: Ostdeutsche Regionen #1




Grüße aus Brüssel von Martina Michels – EU-Parlamentsabgeordnete aus Ostdeutschland




Netzwerke im Osten: Der Bauindustrieverband Ost e. V.




Die Wasserstoff-Wirtschaft in Sachsen – W+M-Serie: #6




Notfallkoffer für verkaufswillige Unternehmer – W+M-Serie Unternehmensnachfolge #6




ifo Dresden: Ostdeutschland stärker vom Fachkräftemangel betroffen

Dresden, 26. März 2024. Die Unternehmen im Osten sind stärker vom Fachkräftemangel betroffen als im Rest Deutschlands. Das belegen neue Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen bei 9.000 Unternehmen in ganz Deutschland, davon 1.700 in den neuen Bundesländern. 42,1 Prozent der ostdeutschen Unternehmen gaben im ersten Quartal 2024 an, dass ihre Geschäfte durch fehlendes Fachpersonal beeinträchtigt sind – für ganz Deutschland lag der Wert bei 36,3 Prozent.

Am deutlichsten fiel der Unterschied im Verarbeitenden Gewerbe aus. Dort lag der Anteil der vom Fachkräftemangel beeinträchtigten Unternehmen in Ostdeutschland im ersten Quartal 2024 mehr als 16 Prozentpunkte über dem gesamtdeutschen Schnitt.

Im Dienstleistungssektor und im Handel betrug die Differenz 5,9 bzw. 2,6 Prozentpunkte. Lediglich im Bauhauptgewerbe zeigten sich die Befragten im Osten zuletzt weniger betroffen im Vergleich zu ganz Deutschland.

Für den Unterschied sind vor allem zwei Effekte verantwortlich: Die befragten Unternehmen äußerten sich im Osten sowohl bezüglich ihrer Geschäftslage als auch ihrer Erwartungen zuversichtlicher als im bundesweiten Vergleich. Die stärkere Konjunktur führt zu einer höheren Nachfrage nach Arbeitskräften. Außerdem geht das Arbeitsangebot in Ostdeutschland schneller zurück als andernorts: „Der demografische Wandel auf den Arbeitsmärkten im Osten macht sich bereits seit Jahren deutlich stärker bemerkbar“, erläutert Ernst Glöckner von der Dresdner Niederlassung des ifo Instituts.

Der Abstand zwischen den ostdeutschen und den bundesweiten Ergebnissen hat sich dabei in den letzten Jahren vergrößert. Mit Blick auf die Gesamtwirtschaft erreichten beide Gruppen den Höchststand im dritten Quartal 2022, als bundesweit wie auch im Osten etwa die Hälfte der Unternehmen angab, unter Engpässen an qualifizierten Arbeitskräften zu leiden. Seitdem ist der Anteil der Betroffenen unter den befragten ostdeutschen Unternehmen weniger stark zurückgegangen als der bundesweite Vergleichswert.

Anteil der vom Fachkräftemangel betroffenen Unternehmen: Sektoren

Q1/2024 Gesamtwirtschaft Verarbeitendes
Gewerbe
Dienstleistungen Handel Bauhaupt-gewerbe
Ostdeutschland 42,1 44,4 47,9 31,1 25,3
Deutschland 36,3 28,2 42,0 28,5 26,9

Quelle: ifo Konjunkturumfragen.                                                                                                        © ifo Institut

 




Die Landesgartenschau in Bad Dürrenberg – Schau-Fenster in eine malerische Region




Halberstädter Würstchen: Alle Arbeitsplätze in Produktion sollen erhalten bleiben




Berlin und Brandenburg vereinbaren engere Zusammenarbeit