Wirtschaftsbeziehungen mit der Kaspischen Region ausbauen: BWA plädiert für erweiterte Zusammenarbeit mit zuverlässigen Partnern

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Berlin. Aktuell stehen Deutschland und Europa vor dem Hintergrund des russischen Krieges in der Ukraine vor multiplen Herausforderungen. Energiesicherheit, Rohstoffknappheit und die Frage nach der Stabilität internationaler Lieferketten stellen sich in zuvor ungeahnten Dimensionen. Zur Wahrung des bisherigen Lebensstandards sowie der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sind neue internationale Partnerschaften unerlässlich. Vor diesem Hintergrund erklärt der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA), Michael Schumann:

Bei der Suche nach neuen Partnern bieten die Länder der Kaspischen Region ein besonderes Potenzial für Deutschland. Der Ausbau der Beziehungen zu den Ländern Zentralasiens, insbesondere zu Kasachstan und Usbekistan, des Südkaukasus, hier wiederum besonders zu Aserbaidschan und Georgien, aber auch zur Türkei und dem Iran als Regionalmächten sind für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland und unsere zukünftigen Möglichkeiten als Exportnation von entscheidender Bedeutung.

Nicht nur im Hinblick auf traditionelle Bereiche der Zusammenarbeit wie die Energiekooperation mit der an fossilen Energieträgern reichen Region, sondern auch bei der Entwicklung neuer, innovativer Technologien, im Rohstoffsektor und bei der Dekarbonisierung kann Deutschland, auch im Interesse der eigenen Diversifizierungsstrategien der genannten Länder, einen wichtigen Beitrag leisten. Der Besuch der EU-Kommissionspräsidentin Dr. Ursula von der Leyen bei Präsident Ilham Aliyev ist in diesem Kontext besonders hervorzuheben. Als Verband des deutschen Mittelstandes und der deutschen Außenwirtschaft werden wir unser langjähriges Engagement zum Aufbau von erfolgreichen Geschäfts- und Kulturbeziehungen zu den Ländern der Kaspischen Region weiter intensivieren.

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