W+M-Serie: Die Transformation der ostdeutschen Energiewirtschaft – Sachsen hat noch Nachholbedarf

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Die Energiewende ist das Fundament der Transformation der Wirtschaft. Doch der Ausbau der Erneuerbaren Energien stockt. Auch in Ostdeutschland, das bisher als Vorreiter beim Umbau der Energieversorgung galt, ist eine neue Kraftanstrengung vonnöten. WIRTSCHAFT + MARKT bilanziert den Status Quo und die Perspektiven der Energiewende in den ostdeutschen Bundesländern.

Teil 3: Sachsen hat noch Nachholbedarf

In Sachsen hat sich die Landesregierung in diesem Jahr ein neues Energie- und Klimaprogramm verordnet. Es besteht auch dringend Nachholbedarf: Beim Ökostromanteil ist der Freistaat schon lange nur unter den bundesdeutschen Schlusslichtern zu finden. Bei der Windenergie rangieren bei der Gesamtleistung nur das Saarland und die Stadtstaaten hinter den Sachsen. 2020 wurden in Sachsen gar mehr Windenergieanlagen abgebaut als neue errichtet und auch im ersten Halbjahr 2021 wurde im Braunkohleland Sachsen kein einziges Windrad neu installiert.

Fällt Sachsen bei den Erneuerbaren Energien gegenüber Ländern wie Brandenburg und Sachsen-Anhalt spürbar ab, will man in Dresden beim Thema Wasserstoff aufs Tempo drücken. In der Bewerbung um ein Nationales Wasserstoffzentrum liegt Chemnitz gut im Rennen. Einen Technologiecampus für Wasserstofftechnologien gibt es bereits in der Universitätsstadt. In Görlitz baut die Fraunhofer-Gesellschaft ein Hydrogen Lab auf. Und auch der Strukturwandel in der Lausitz soll genutzt werden, um Sachsen zur führenden Wasserstoffregion in Europa auszubauen.

Teil 1: Mecklenburg-Vorpommern setzt auf Offshore

Teil 2: Thüringen forscht zu Wasserstoff-Technologien

 

 

 

 

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