Mit Rückendeckung aus der Krise: Wie Sachsen-Anhalts Unternehmen vernetzt in die Zukunft gehen

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Magdeburg. Unternehmen müssen sich wandeln, um Krisen und Herausforderungen besser zu meistern – dies hat die Corona-Krise deutlich gezeigt. Wie diese Transformation konkret aussehen könnte, diskutierten rund 130 Unternehmerinnen und Unternehmer auf der Veranstaltung „ReStart your Business“ am 14.09.2021 in Magdeburg. Eingeladen von der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) kamen die Teilnehmenden mit Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Jürgen Ude und untereinander ins Gespräch, um gemeinsam neue Denkansätze und innovative Strategien der Zusammenarbeit zu entwickeln.

Dazu sagte Thomas Einsfelder, Geschäftsführer der IMG, zum Veranstaltungsauftakt: „Wir möchten allen Mut zur Transformation machen, denn ein starkes Netzwerk, wie wir es aufbauen, hilft uns, Schwierigkeiten gemeinsam zu bewältigen. Als Wirtschaftsförderung haben wir ebenfalls dazu gelernt und setzen auf eine neue Qualität von Service für Bestandsunternehmen.“

Ihre konkreten Erfahrungen während der Corona-Krise schilderten zwei Unternehmerinnen aus Sachsen-Anhalt und erläuterten, welche Erkenntnisse und Wünsche daraus entstanden sind. „In solchen Zeiten gilt es, sich selbst und die Mitarbeiter zu motivieren und kreativ zu sein, um neue Lösungen und Wege zu finden. Ich wünsche mir bestmögliche Planungssicherheit für uns als Arbeitgeber und dass ganz besonders in diesen Zeiten das Gespräch mit uns gesucht wird. Denn wir kommen nur gemeinsam aus der Krise“, erläuterte Kirstin Knufmann, Gründerin und Geschäftsführerin von PureRaw, einem Hersteller hochwertiger und innovativer Lebensmittel.

Vor großen Herausforderungen steht auch der Pharmahersteller IDT Biologika nach den Worten der Pressesprecherin Corinna Meisel: „IDT Biologika erlebt seit März 2020 durch die hohe Nachfrage nach Impfstoffen eine äußerst dynamische Situation. Wir arbeiten sehr eng mit unseren Partnern zusammen und fokussieren uns  klar auf unsere Stärken: sehr gut qualifizierte Mitarbeiter, Know-how und ausgezeichnete technische Voraussetzungen und vor allem – und das war ein ganz wesentlicher Vorteil – Flexibilität“, sagte Meisel.

Wie der Mittelstand konkret unterstützt wurde und welche Angebote es für die Zukunft gibt, beschrieb im Anschluss Heiko Paelecke, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank GmbH: „Die Bewältigung der negativen Auswirkungen der Corona-Krise und die gleichzeitige Ausrichtung auf die Erfordernisse der Digitalisierung und des nachhaltigen Wirtschaftens sind große Herausforderungen für den Mittelstand. Die Bürgschaftsbank und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft stehen bereit, um die Finanzierung der erforderlichen Anpassungsprozesse mit Bürgschaften zum Ersatz fehlender Sicherheiten und mit Eigenkapital in Form von stillen Beteiligungen zu unterstützen“, so Paelecke.

Das Fazit, das IMG-Geschäftsführer Einsfelder aus den Diskussionen zog: „Krisen zwingen uns zu Anpassungen und lehren uns Flexibilität: Klimawandel und Energiewende, Struktur- und demografischer Wandel oder neue Formen des Arbeitslebens und der Mobilität sind Herausforderungen, die uns in den kommenden Jahren weiter begleiten werden. Als starkes Netzwerk in Sachsen-Anhalt können wir die notwendigen Veränderungen mit der nötigen Rückendeckung angehen und gestärkt daraus hervorgehen“, ist Einsfelder überzeugt.

 

 

 

 

 

 

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