Bund fördert Forschungsplattform Kälte- und Energietechnik im Vogtland

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Chemnitz/Reichenbach. Die TU Chemnitz, das Institut für Luft- und Kältetechnik gGmbH in Dresden sowie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Freiburg entwickeln in Reichenbach im Vogtland eine innovative Plattform für Forschung, Entwicklung und Bildung im Bereich der Kälte- und Klimatechnik. Mit insgesamt 15 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Projekt.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer erklärt dazu: „Die Forschungsplattform ist ein wichtiger Teil des geplanten Bundeskompetenzzentrums für Kälte- und Klimatechnik im Vogtland.“ In Reichenbach sollen neue Verfahren der Kälte- und Energietechnik beispielsweise in Kombination mit künstlicher Intelligenz verstanden, entwickelt und implementiert werden. Die Lösungen sind bedeutsam für die Lebensmittelversorgung, die Klimatisierung von Gebäuden oder die Fernkälteversorgung, die Energiebereitstellung in der Industrie sowie den Betrieb von Rechenzentren. Weiterhin sind unter anderem die Entwicklung von Kältemaschinen, Wärmepumpen, Rückkühlern sowie Wärme- und Kältespeichern geplant.

Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz, begrüßt die Entscheidung: „Damit können wir nicht nur einen äußerst wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten, sondern auch unser Vorhaben weiter vorantreiben, ein Kompetenzzentrum als Außenstelle der TU Chemnitz in Reichenbach zu etablieren.“ Das Projekt wird von der Professur Technische Thermodynamik der TU Chemnitz koordiniert.

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