Görlitz will Ruf als Filmstandort auch in Zeiten der Pandemie bewahren

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2025

Görlitz. Görlitz gehört in die erste Liga der internationalen Filmdrehorte. Oscar-prämierte Kinofilme wie „Grand Budapest Hotel“, „Der Vorleser“ und „Inglourious Basterds“ sind zum Teil in der historischen Altstadt gedreht worden. Nicht zuletzt deshalb erhielt die Stadt die Auszeichnung als beste europäische Filmlocation des letzten Jahrzehnts.

Damit dieser Ruf in Pandemiezeiten nicht verloren geht, hat die Stadt nun ein Filmbüro eröffnet. Die neue Einrichtung soll sich als Kompetenzzentrum für Film-Management unter Pandemiebedingungen profilieren und Dreharbeiten unter Corona-Bedingungen unterstützen. Das „Filmbüro Görlitz“ ist bei der Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH (EGZ) angesiedelt und wird von der Stadt Görlitz und dem Freistaat Sachsen gefördert.

Die Corona-Pandemie hat direkte Auswirkungen auf die Vorbereitung und Durchführungen von Filmproduktionen. Die aktuellen Anforderungen an Hygienestandards und Kontaktminimierung stellen Filmteams und Dienstleister vor besondere Herausforderungen. Um unter Pandemiebedingungen drehen zu können, müssen nahezu alle Abläufe neu bewertet und angepasst werden. Das betrifft u.a. Motivwahl, Catering, Mobilität, Logistik, Unterkunft und Serviceleistungen. Das Filmbüro steht den Produktionsteams dabei als kompetenter Partner zur Seite.

Octavian Ursu, Oberbürgermeister der Stadt Görlitz, begrüßt das Projekt: „Mit der Eröffnung des Filmbüros in unserer Stadt vollziehen wir einen wichtigen Schritt, um eine noch gezieltere Unterstützung der künftigen Filmproduktionen leisten zu können. Die Entwicklung des Filmstandortes Görlitz stellt für uns einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor dar und nimmt damit weiter Fahrt auf.“

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BILD:

Copyright: Stadtverwaltung Görlitz

 

BU:
Dreharbeiten zu Inglourious Basterds

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