Zukunft der MV-Werften hängt an weiteren Kreditbürgschaften des Bundes

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Schwerin. Die Corona-Krise trifft den asiatischen Multikonzern Genting Hongkong (GHK) härter als erwartet und das bringt auch die MV-Werften als deren Tochter-Unternehmen noch stärker in Bedrängnis. Wie dpa berichtet, ist der ursprüngliche, auch mit dem Bund angestrebte Rettungsplan gescheitert. Wegen mangelnder Liquidität könne Genting derzeit keine weiteren Kreuzfahrtschiffe bei seinen Werften in Wismar, Rostock und Stralsund in Auftrag geben. Damit hatte deren Bestand mittelfristig gesichert werden sollen. Nach den  Worten von MV-Wirtschaftsminister Harry Glawe wird es deshalb in Kürze weitere Gespräche mit Genting und dem Bund geben. Es gehe um Kreditbürgschaften des Bundes in Höhe von nunmehr etwa 450 Millionen Euro.

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