Kaliproduktion in Zielitz bis 2054 gesichert

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Magdeburg. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
des Landes Sachsen-Anhalt mitteilt, darf der Düngemittel- und Salzproduzent im Werk von K+S in Zielitz (Landkreis Börde) seine Rückstandshalde um 200 Hektar erweitern. Dadurch ist die Kaliproduktion am Standort vorerst bis zum Jahr 2054 gesichert. Grundlage für die vom Unternehmen beantragte Erweiterung ist der Planfeststellungsbeschluss des Landesamtes für Geologie und Bergwesen (LAGB), der K+S überreicht wurde.

Durch die Zulassung kann das Unternehmen auch künftig jährlich rund zwölf Millionen Tonnen Rohsalz fördern. Andernfalls hätte die Produktion wegen der erschöpften Haldenkapazität im kommenden Jahr gestoppt werden müssen. Das Kaliwerk in Zielitz gehört seit 1993 zum K+S-Konzern und zu den größten Kaliwerken weltweit. Der Planfeststellungsbeschluss wird Anfang 2021 öffentlich bekannt gemacht; die Aufhaldung soll nach Aussage des Unternehmens ab dem zweiten Quartal 2021 beginnen.

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