Suhl ist die Verliererregion – Hilfe ist nötig

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Düsseldorf.  Experten des Beratungsunternehmens Prognos haben exklusiv für das Handelsblatt eine Wachstumsprognose bis zum Jahr 2030 errechnet – heruntergebrochen bis auf Landkreisebene. Der Verlierer ist die  Gemeinde Suhl am Südhang des Thüringer Waldes. Die kreisfreie Stadt ist die Region, die seit der Wende von 56.000 auf 36.000 Einwohner schrumpfte und wo jeder dritte Suhler 65 Jahre oder älter ist. Abwanderungsrekord und das höchste Durchschnittsalter in Deutschland. Demzufolge ist auch das BIP dort so klein ist wie in keiner anderen deutschen Region. Die Zahl der erwerbstätigen Bevölkerung soll bis 2030 um weitere 30 Prozent zurückgehen, schätzen die Prognos-Forscher, die ohnehin schwache Wirtschaft soll nochmals um 4,5 Prozent schrumpfen – der letzte Platz im Ranking. Für Prognos-Regionalökonom Olaf Arndt sind die Zahlen erschreckend: „In Suhl ist eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, die die Stadt nicht mehr aus eigener Kraft aufhalten kann.“ Für eine Perspektive sei die Ansiedlung neuer Firmen nötig, auch eine Hochschule fehle als Anziehungspunkt. Mehr. 

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