Ausländerfeindlichkeit auch in Ostdeutschland leicht gesunken, aber noch immer hoch

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Leipzig. Bei der diesjährigen, zehnten Umfrage hat ein Forscherteam der Universität Leipzig vom 2. Mai 2020 bis zum 19. Juni 2020 bundesweit rund 2.500 Menschen im Alter von 14 bis 93 Jahren befragt. Gefragt wurde u.a. zum Antisemitismus, zur Einstellung gegenüber des Nationalsozialismus oder zur Ausländerfeindlichkeit. Zentrales Ergebnis ist, dass die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland zwar abgenommen hat: Der Prozentsatz der laut der Studie „manifest ausländerfeindlich Eingestellten“ ist im Vergleich zu 2018 von circa 23 auf 16 Prozent gesunken. Auffällig ist dabei der Unterschied des Rückgangs in West- und Ostdeutschland. Im Westen sank der Anteil von rund 21 auf 13 Prozent, im Osten nur von etwa 30 auf 27 Prozent.

 

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