Bauwirtschaft in Berlin-Brandenburg kommt ins Stottern

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Berlin, 19.11.2020. „Auch wenn das Baugewerbe in Berlin und Brandenburg bisher vergleichsweise gering von der Corona-Krise betroffen war, sind die Auswirkungen dennoch bei vielen Unternehmen inzwischen deutlich zu spüren. Bei knapp der Hälfte der Firmen hat sich die Auftragslage verschlechtert“, erklärt Klaus-Dieter Müller, Präsident der Fachgemeinschaft Bau.

Rund 37 Prozent verorten den Rückgang bei den öffentlichen Auftraggebern. Grund dafür sind unter anderem die belasteten Finanzen der Kommunen. „In Folge der Corona-Krise brechen Steuer- und andere Einnahmen der Kommunen erheblich ein. Dabei gehören sie zu den wichtigsten Auftraggebern öffentlicher Bauinvestitionen. Es ist daher dringend notwendig, dass Bund und Länder die Gemeinden finanziell entlasten, damit Investitionsprojekte weiter beauftragt werden können“, sagt Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft.

 

 

 

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