Lage im ostdeutschen Maschinenbau bleibt angespannt – Kennzahlen deuten aber auf Ende der Talfahrt hin

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Leipzig, 15. Oktober 2020 – Die Konjunktur des ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbaus hat im dritten Quartal 2020 weiter an Fahrt verloren. Zwei von drei Unternehmen bewerteten ihre Geschäftslage negativ. Ausschlaggebend sind die Folgen der Coronavirus-Pandemie, welche die Branche zusätzlich zu den bestehenden wirtschaftspolitischen und strukturellen Herausforderungen bewältigen muss. Die Stimmung hellt sich unterdessen etwas auf: Mehr Betriebe als bisher rechnen bis zum Jahresende mit besseren Geschäften. Das ergab eine Umfrage des VDMA Ost unter den 350 Mitgliedern in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
“Der Absturz scheint gebremst, die Lage bleibt jedoch angespannt. Wichtig ist daher, jetzt die Unternehmen zu entlasten, beispielsweise durch die Ausweitung des steuerlichen Verlustrücktrags. Wir dürfen die wirtschaftliche Entwicklung der ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbauer in den vergangenen 30 Jahren nicht aufs Spiel setzen”, betont der Landesverbandsgeschäftsführer. Mehr.

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