Continental will Werk in Mühlhausen schließen

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Mühlhausen. Der Automobilzulieferer Continental plant laut MDR Thüringen die Schließung seines Werks in Mühlhausen bis Ende 2022. Der Mühlhäuser Betrieb gilt als kleinster Standort im Verbund. Betroffen sind 150 Mitarbeiter. Hintergrund sei der Rückzug des Konzerns aus dem Hydraulikgeschäft. Dies hatte sich im letzten Jahr mit einem Stellenabbau auch schon auf das Werk in Limbach-Oberfrohna ausgewirkt.
Der Automobilzulieferer Continental hatte zuletzt gemeldet, dass die geplanten Veränderungen durch das im September 2019 aufgesetzte und nun erweiterte Strukturprogramm zukünftig voraussichtlich weltweit rund 30.000 Arbeitsplätze direkt betreffen werden, rund 13.000 davon in Deutschland. Dabei belaufen sich die ab 2023 angestrebten jährlichen Bruttoeinsparungen in Summe auf über eine Milliarde Euro. Die Gründe für das Sparprogramm: eine fortdauernd geringe weltweite Fahrzeugproduktion sowie die Verschärfung der Konjunkturkrise durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Das Unternehmen rechnet nicht vor 2025 mit einer Rückkehr auf das Vorkrisenniveau von 2017. Mehr. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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