Berlin bleibt laut KfW Gründerchampion

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Berlin. Berlin bliebt laut Gründungsmonitor der KfW Deutschlands Gründer-Bundesland Nummer 1. Im Durchschnitt der Jahre 2017 – 2019 haben in der Hauptstadt von 10.000 Erwerbsfähigen jährlich 198 Personen eine selbstständige Tätigkeit begonnen. Überraschend auf Platz 2: Brandenburg. Die hohe Gründungsintensität in Berlin wird stark von der Medien- und IT-Branche mit ihren hohen Anteilen von freiberuflichen Gründern gespeist. Brandenburg tauscht mit Hamburg den Platz und liegt erstmals an zweiter Stelle (155 Existenzgründungen pro 10.000 Erwerbsfähigen). Es ist zu vermuten, dass die überdurchschnittliche Gründungstätigkeit in Berlin in die Peripherie ausstrahlt, weil Gründerinnen und Gründer ihre Stand- oder Wohnorte beispielsweise kostenbedingt in den „Speckgürtel“ verlagern. Davon profitiert Brandenburg direkt. Hamburg kann mit 122 Gründungen je 10.000 Erwerbsfähige knapp Platz 3 vor Bayern mit 121 Gründungen behaupten. Während Berlin und Brandenburg die Spitze des Rankings bilden, liegen Sachsen (86 Existenzgründungen pro 10.000 Erwerbsfähigen) und Sachsen-Anhalt (83) nur auf den Plätzen 11 und 12. Thüringen (71) und Mecklenburg-Vorpommern (41) stehen zusammen mit Schlusslicht Bremen am Tabellenende. In den ostdeutschen Flächenländern belasten eine im Durchschnitt geringere Kaufkraft und die ältere Bevölkerungsstruktur die Gründungstätigkeit. Mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

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