enviaM-Chef: “Krisenbewältigung und Klimaschutz nicht gegeneinander ausspielen”

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Im Nachgang zum Jahrespressegespräch der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) führte W+M ein Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Stephan Lowis über die Bilanz 2019, die Unternehmensschwerpunkte für 2020, die Corona-Krise und die Folgen für Energiewende und den Klimaschutz.

Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2019 sehr zufrieden. Das Ergebnis der enviaM-Gruppe bewegt sich auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr.

Die Investitionen für die Energiewende, die wir vor der Corona-Krise geplant haben, wollen wir auch weiterhin umsetzen.

Wir sind als Energieversorgungsunternehmen sicherlich nicht so hart von der Corona-Krise betroffen wie andere Branchen. Wir tun deshalb alles, um die Energieversorgung sicherzustellen.

Wir wissen momentan noch nicht genau, wie sich die Pandemie auf unsere Unternehmensentwicklung auswirken wird. Fakt ist: Wir sind weiter leistungs- und handlungsfähig, beschäftigen uns mit Wachstumsthemen und planen wichtige Investitionen.

Wir können dank digitaler Kommunikationswege die Corona-Krise deutlich besser bewältigen als noch vor zehn Jahren.

Wir müssen deshalb alles tun, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen. Es wäre falsch, hier aufgrund der Pandemie zurückzustecken. Die Politik sollte daher unbedingt am Klimaschutzpaket festhalten. Wir dürfen Krisenbewältigung und Klimaschutz nicht gegeneinander ausspielen.

Chemnitz/15.05.2020

Lesen Sie ganze Interview im W+M-Onlinemagazin.

 

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