Jeder dritte Ostdeutsche ist Niedriglöhner

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Berlin. Knapp 4,2 Millionen Vollzeitbeschäftigte in Deutschland arbeiten für einen Lohn, der weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns beträgt, berichtet n-tv. Das waren im vergangenen Jahr auf ganz Deutschland gerechnet 2.139 Euro im Monat, für den Osten galt eine Schwelle von 1.733 Euro, wie aus einer Antwort der Regierung auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervorgeht. Zu niedrigen Löhnen arbeiten demnach vor allem Frauen und Ostdeutsche. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten stieg den Angaben zufolge von 1999 bis 2017 nur geringfügig um 1,6 Prozent: von 21,61 Millionen auf 21,95 Millionen. Rund jeder Fünfte dieser Gruppe arbeitete demnach für einen Lohn unter der sogenannten Niedriglohnschwelle – die Zahl stieg von 3,84 Millionen 1999 auf 4,17 Millionen im Jahr 2017. Mehr

Foto: Pixabay

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