Brandenburgs Exporte gehen zurück

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Potsdam. Das deutsche Wirtschaftswachstum hat einen Dämpfer erhalten: Im dritten Quartal ist das Bruttoinlandsprodukt zum ersten Mal seit Anfang 2015 leicht geschrumpft. Auch die Exporte gingen zurück. Experten gehen aber davon aus, dass es sich nur um eine vorübergehende Abkühlung der Konjunkturklimas handelt, der vor allem durch Absatzrückgänge in der Autoindustrie geprägt ist. In Brandenburg zeigt sich ein gemischtes Bild. Die Geschäfte laufen in den meisten Branchen unverändert gut. Lediglich vier Prozent im Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam äußerten sich in der jüngsten Herbst-Konjunkturumfrage unzufrieden mit der Auftragslage, im Süden Brandenburgs (IHK Cottbus) waren es sechs Prozent. Doch gemessen an vorherigen Umfragen zeigt sich auch hier, dass sich die Stimmung allmählich eintrübt. Die Unternehmen blicken skeptischer in die Zukunft als noch vor einem Jahr. Damals setzten noch 30 Prozent der befragten Betriebe auf eine weitere Verbesserung der Konjunktur. Nun sind es nur noch 22 Prozent. Dagegen sind die eigenen Absatzerwartungen weiterhin überwiegend positiv. Die märkischen Unternehmen zeigten sich von internationalen Handelskonflikten und dem unsicheren Brexit-Szenario tendenziell eher unbeeindruckt, erklärte Jens Ullmann, Handelsexperte der IHK Potsdam. Allerdings gehen die Ausfuhren aus Brandenburg seit 2015 zurück; sie sanken von damals 14,1 Milliarden auf 12,9 Milliarden Euro (2017). Auch in den ersten sieben Monaten des Jahres gingen die Ausfuhren um weitere zwei Prozent zurück. Mehr

Foto: Pixabay

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