Weniger verschuldete Menschen in Berlin und Brandenburg

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Berlin/Potsdam. Die gute Nachricht: In Berlin und Brandenburg gibt es weniger verschuldete Menschen als in den Vorjahren, berichtet rbb24. Die schlechte Nachricht: In der Hauptstadt gibt es weiterhin sehr viele Bürger, deren Ausgaben höher sind als die Einnahmen. Die Zahl der verschuldeten Menschen in Berlin und Brandenburg ist leicht gesunken. Das geht aus dem jüngst veröffentlichten aktuellen Schuldneratlas der Wirtschaftsauskunftei Creditreform hervor. Bundesweit ist die Verschuldungsquote laut Schuldneratlas allerdings zum fünften Mal in Folge gestiegen: Demnach waren fast sieben Millionen Menschen beziehungsweise rund 3,5 Millionen Haushalte in Deutschland überschuldet. In Brandenburg ist laut Studie rund jeder zehnte Einwohner über 18 Jahre überschuldet. Die Überschuldungsquote lag zum Stichtag 1. Oktober bei 9,94 Prozent nach 10,02 Prozent im Jahr zuvor. Damit blieb das Land weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt von 10,04 Prozent. Zudem ist die Zahl der überschuldeten Menschen in Frankfurt (Oder), Barnim, Oberhavel und Märkisch-Oderland seit 2004 stärker zurückgegangen als fast überall sonst in Deutschland. In Berlin ist die Zahl der Schuldner höher als in Brandenburg, die Quote liegt laut Creditreform bei 12,4 Prozent. Allerdings nimmt sie entgegen der bundesweiten Entwicklung seit fünf Jahren ab. Berlin landet dennoch auf einem der hinteren Plätze im deutschlandweiten Vergleich, nur Sachsen-Anhalt und Bremen haben höhere Verschuldungsquoten. Mehr

Foto: alphaspirit/fotolia.com

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