IWH-Chef Gropp: Ostdeutsche Betriebe sind oft weniger produktiv

0
237

Bad Saarow. Zahlreiche Firmen im Osten Deutschlands sind nach einer Studie des Präsidenten des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH Prof. Dr. Reint E. Gropp auch 30 Jahre nach dem Mauerfall weniger produktiv als im Westen, berichtet Die Welt. So hätten Untersuchungen von vergleichbaren Betriebsstätten, die dasselbe Produkt herstellten und gleich viele Mitarbeiter hatten, Produktivitätsunterschiede von 20 Prozent ergeben, sagte Gropp auf dem dritten Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow. Eine Ursache sei womöglich die Subventionspolitik, die zu einer zu hohen Beschäftigtenzahl in Firmen geführt habe. Der Chef der ifo-Niederlassung in Dresden, Joachim Ragnitz, widersprach dieser These: Vielmehr sehe er die Ursachen darin, dass ostdeutsche Firmen ihre Produkte zu billig auf den Märkten anböten. Das führe zu einem Teufelskreis aus niedrigen Löhnen und niedrigen Preisen. Mehr

Foto: W+M/Ralf Succo

Hinterlassen Sie eine Nachricht

Please enter your comment!
Please enter your name here