Fast 1.700 sächsische Bauernhöfe in 13 Jahren verschwunden

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Berlin/Chemnitz. Es gibt immer weniger Bauernhöfe in Sachsen. Der Freistaat vollzieht hier einen Trend nach, der auch in anderen Teilen Deutschlands zu beobachten ist. Wie aus der Antwort auf eine Anfrage der Grünen an die Bundesregierung hervorgeht, ist die Anzahl der Betriebe in Sachsen zwischen 2003 und 2016 um ein Fünftel auf 6.483 zurückgegangen. Innerhalb von 13 Jahren sind damit nahezu 1.700 Höfe verschwunden. Vom „Höfesterben“ waren laut dem Bundesagrarministerium vor allem die kleinen Betriebe mit weniger als zehn Hektar Fläche betroffen. Innerhalb von knapp zehn Jahren halbierte sich deren Anzahl nahezu auf 2.091 Höfe im Jahr 2016. Einen Zuwachs gab es bei jenen Betrieben, die 200 Hektar und mehr beackern: Hier kamen rund 50 Betriebe dazu. 952 Agrarfirmen der Größenordnung gab es zuletzt im Freistaat. Die Entwicklung wirkte sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Binnen 13 Jahren reduzierte sich die Anzahl der Arbeitskräfte um 6.500. Arbeiteten 2003 noch 28.200 Menschen in der Landwirtschaft, so waren es 2016 noch 21.700. Mehr

Foto: Pixabay

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