Zunehmende Diskrepanz zwischen Festtagsreden und alltäglichem Handeln

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Dresden. Es besteht eine zunehmende Diskrepanz zwischen Festtagsreden und alltäglichem Handeln, findet Prof. Dr. Joachim Ragnitz, Managing Director des ifo Instituts Dresden:

Wettbewerb ist aus Unternehmenssicht meist unbequem – zwingt er doch zu beständiger Anpassung an sich ändernde Rahmenbedingungen. Aber gerade das macht wettbewerblich organisierte Wirtschaftssysteme auch stark, denn die Existenz von Konkurrenz zwingt zu fortlaufender Innovationstätigkeit und ermöglicht damit im Ergebnis ein gesamtwirtschaftliches steigendes Wohlstandsniveau. Unternehmen, die nicht schnell genug reagieren (oder noch besser: mit Innovationen voranschreiten), werden dann aus dem Markt gedrängt – bitter zwar für die Betroffenen, aber aus volkswirtschaftlicher Sicht notwendige und sogar wünschenswerte Begleiterscheinung wirtschaftlicher Entwicklung, denn auf diese Weise werden knappe Ressourcen in Verwendungen gelenkt, in denen sie den höchsten gesamtwirtschaftlichen Nutzen stiften.

Den gesamten Kommentar lesen Sie hier oder in WIRTSCHAFT+MARKT 6/2018.

Foto: W+M/Ralf Succo

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