PI Ceramic investiert über zehn Millionen Euro im thüringischen Lederhose

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Lederhose. Bei PI Ceramic in Lederhose wird ab diesem Monat angebaut. „Wir sind allein im Jahr 2017 um 34 Prozent gewachsen“, sagt Geschäftsführer Patrick Pertsch, 2018 rechnet man mit zehn bis 15 Prozent Zuwachs, berichtet die Thüringer Allgemeine. Irgendwann wird also der Platz für das Unternehmen knapp, das auf die Entwicklung und Herstellung von Piezokeramik spezialisiert ist. Die kommt zum Beispiel in Abstandssensoren für Autos zum Einsatz oder bei der überaus genauen Positionierung einer Probe in Mikroskopen. Hintergrund der Technik: Legt man eine elektrische Spannung an, dann verformt sich das Bauteil und es entsteht eine mechanische Bewegung oder Schwingung, die für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann. Jüngstes Großprojekt des Unternehmens ist die Zulieferung für ein großes Teleskop in der chilenischen Atacama-Wüste. Dessen 30-Meter-Spiegel wird aus 798 Einzel-Elementen bestehen, die mithilfe der Technik aus Lederhose einzeln exakt ausgerichtet werden. Damit soll das neue Teleskop bei kürzeren Belichtungszeiten höhere Genauigkeit erreichen als Teleskope, die mit nur einem großen Spiegel arbeiten. Der Großauftrag macht über mehrere Jahre ein Volumen von elf Millionen Euro für die ganze Gruppe aus. Auch deshalb kommt die Firma im Südosten des Hermsdorfer Kreuzes mittlerweile auf einen Jahresumsatz von mehr als 30 Millionen Euro. Mehr

Foto: PI Ceramic GmbH

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