Kohleunternehmen MIBRAG will in neue Branchen investieren

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Halle. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft MIBRAG will im mitteldeutschen Revier in neue Wirtschaftszweige investieren. „Das Unternehmen plant, sich breiter aufzustellen, um so den Strukturwandel zu begleiten“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) der Mitteldeutschen Zeitung. Das sei ein wesentliches Ergebnis eines mehrstündigen Gesprächs mit dem tschechischen MIBRAG-Eigner und Vorstandschef des Energiekonzerns EPH Daniel Kretinsky gewesen. Kretinsky hatte Haseloff nach Prag eingeladen. Das Treffen fällt in eine brisante Zeit. Aktuell arbeitet eine vom Bund eingesetzte Kohlekommission am Zeitplan für einen Braunkohleausstieg in Deutschland. Die MIBRAG aus Zeitz im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt beschäftigt 2.600 Mitarbeiter und ist damit eines der größten Unternehmen des Landes. Es vergibt nach eigenen Angaben jährlich Aufträge in Höhe von etwa 100 Millionen Euro, die vor allem an Zulieferer in der Region gehen. Zur EPH gehört auch das Lausitzer Kohleunternehmen LEAG mit 8.000 Beschäftigten. Mehr

Foto: Rainer Weisflog

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