Stromintensive Industrie wird in Ostdeutschland doppelt entlastet

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Chemnitz. Der für den Norden und Osten Deutschlands zuständige Stromübertragungsnetzbetreiber 50 Hertz will seine Netzentgelte für 2019 im Vergleich zum laufenden Jahr um voraussichtlich 23 Prozent auf im Schnitt 2,56 Cent je Kilowattstunde senken, berichtet die Freie Presse. Endgültig festgelegt werden die Tarife für das Jahr 2019 aber erst Ende dieses Jahres. Energieintensive Unternehmen, die direkt ans Übertragungsnetz angeschlossen sind, werden stark von der Absenkung der Übertragungsnetzentgelte und der Einführung der Offshore-Netzumlage profitieren. So zahlt nach 50-Hertz-Berechnungen beispielsweise ein Industriekunde wie ein Stahl- oder Aluminiumwerk mit jährlich etwa 4.000 Benutzungsstunden im kommenden Jahr 16 statt wie in diesem Jahr 20 Millionen Euro Netzentgelt an das Unternehmen. Zudem hat die EU-Kommission für stromintensive Betriebe und Bahnunternehmen Rabatte auf die Offshore-Netzumlage gewährt. Wie bei der Kraft-Wärme-Kopplung und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz werden diese Betriebe weitgehend von der Netzumlage befreit sein. Mehr

Foto: Pixabay

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