Wirtschaftsprofessor Ragnitz schlägt Abwanderungsprämie für Ostdeutschland vor

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Dresden. Der Wirtschaftsprofessor Joachim Ragnitz vom ifo Dresden hat angeregt, kleine Ortschaft im Osten aussterben zu lassen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. „Warum nicht den Menschen in kleinen Siedlungen eine Prämie zahlen, wenn sie in die nächste 10.000-Einwohner-Stadt ziehen?“ schlug er im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor. Der stellvertretende Leiter der ifo-Niederlassung Dresden sieht angesichts schrumpfender Bevölkerungszahlen in den ostdeutschen Bundesländern keinen Sinn darin, den dortigen ländlichen Raum strukturell zu stärken. „Manche Dörfer sollten wir besser schließen und die Menschen zu einem Umzug in die Zentren bewegen.“ Statt ein Recht auf Heimat vorzuschieben, solle die Politik offen mit den Menschen umgehen. Dazu gehöre auch das Eingeständnis, nicht jede Siedlung erhalten zu können. Einem angeblichen Trend von steigenden Rückkehrerquoten in die östlichen Bundesländer widersprach Ragnitz. Zudem verließen die westdeutschen Studenten die ostdeutschen Universitätsstädte nach ihrem Abschluss wieder. Das liege an höheren Gehältern in anderen Regionen. Mehr

Foto: ifo Dresden

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