Nur 11 Prozent der deutschen Start-ups im Osten (ohne Berlin)

0
138

Berlin. Im Osten gibt es im Vergleich zu den alten Bundesländern weniger junge, innovative Unternehmen, berichtet der MDR. Von deutschlandweit 1.837 sogenannten Start-ups befinden sich nur 202 in den fünf ostdeutschen Bundesländern. Das geht aus der exklusiven Analyse von Daten des Bundesverbandes Deutsche Start-ups für das MDR-Projekt “Exakt – So leben wir!“ hervor. Bezogen auf die Bevölkerungszahl gibt es pro eine Million Einwohner nur 16 Start-ups in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Das liegt deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 22 Start-ups pro eine Million Einwohner. Allerdings belegt im Städteranking eine mitteldeutsche Stadt den ersten Platz. In Jena gibt es 21 Start-ups, das bedeutet 19 junge, innovative Unternehmen auf 100.000 Einwohner. Zwar haben sich in Berlin, der Stadt mit den meisten Start-ups, 309 Unternehmen angesiedelt, pro 100.000 Einwohner sind es aber nur 8,6. Nach Jena sind im Osten Magdeburg, Rostock und Leipzig für die Gründerszene interessant. Vergleicht man die Start-up-Zahlen mit der regionalen Verteilung der Breitbandversorgung ergibt sich ein interessanter Zusammenhang. Dort, wo die Datenleitungen am schwächsten sind, gibt es auch die wenigsten jungen, innovativen Unternehmen. Mehr

Foto: Pixabay

Hinterlassen Sie eine Nachricht

Please enter your comment!
Please enter your name here