Ostdeutsche horten Milliarden Euro auf Girokonten

0
73

Berlin. Trotz niedriger Zinsen parken die Ostdeutschen Milliarden von Euro auf Giro- und Tagesgeldkonten. Allein bei den 45 Sparkassen in Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern erreichten die sogenannten Sichteinlagen zum Stichtag Ende Juni 55 Milliarden Euro, knapp neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor, berichtet das Handelsblatt. „Die Niedrigzinsphase führt dazu, dass die Unsicherheit weiterhin groß ist“, sagte Wolfgang Zender, Geschäftsführer des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV). Die Kunden suchten sichere Häfen. „Deshalb parken sie ihr Geld zur Not auch in nullverzinslichen Anlagen.“ Auch die Sparkassen selbst leiden unter den niedrigen Zinsen. Obwohl die kommunalen Geldhäuser immer mehr Kredite vergeben, fiel das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr mit 232 Millionen Euro sieben Prozent geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Mehr

Foto: Pixabay

Hinterlassen Sie eine Nachricht

Please enter your comment!
Please enter your name here