Zu viele Funklöcher in MV

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Schwerin. Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern plädiert bei der Beseitigung von Funklöchern im Mobilfunknetz für eine rasche Lösung nach europäischem Vorbild, berichtet die Ostseezeitung. „Wer in Deutschland Kunde bei einem Mobilfunkanbieter ist, kann sich im EU-Ausland das beste Netz aussuchen. Technisch dürfte wenig dagegen sprechen, dies in der Form auch im Inland zu ermöglichen“, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Waldmüller. Nur mit Hilfe eines solchen „nationalen Roamings“ könne die in vielen ländlichen Regionen unbefriedigende Situation schnell und zu vertretbaren Kosten zumindest erträglicher gemacht werden. Die Vielzahl an Funklöchern insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern sei für Bürger und Wirtschaft ein erhebliches Problem. Die lückenhafte Netzabdeckung bremse die ökonomische Entwicklung und erschwere die Teilhabe an digitalen Dienstleistungen. „Selbst in ländlichen Regionen unserer europäischen Nachbarn gibt es LTE-Zugang. In Mecklenburg-Vorpommern darf man schon froh sein, wenn man ein Telefongespräch während einer Autofahrt von Parchim nach Schwerin ohne Verbindungsschwierigkeiten führt. Im europäischen Vergleich ist das peinlich und keinesfalls ein akzeptabler Zustand“, so Waldmüller. Er rief die Landesregierung auf, sich einer Bundesratsinitiative aus Sachsen-Anhalt für nationales Roaming anzuschließen. Mehr

Foto: Pixabay

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