Filmwirtschaft Brandenburg: Frauen erhalten weniger Förderung

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Potsdam. Unter den Absolventen von Filmhochschulen sind Frauen und Männer etwa gleich stark vertreten, doch nach dem Abschluss wird die Verteilung ungleich: Frauen sind im Filmgeschäft unterrepräsentiert und erhalten weniger Fördergelder, berichtet der Tagesspiegel. Frauen im deutschen Filmgeschäft sind trotz einiger Verbesserungen in den vergangenen Jahren noch immer unterrepräsentiert. Regisseurinnen, Drehbuchautorinnen und Produzentinnen erhalten auch in Brandenburg nicht die gleiche Filmförderung wie ihre männlichen Kollegen. Das geht aus Angaben des Medienboards Berlin-Brandenburg hervor, auf die sich die SPD-Abgeordnete Klara Geywitz in einer Anfrage an die Brandenburger Landesregierung über Parität in der Filmförderung bezieht. Danach hatten Regisseurinnen im vergangenen Jahr 14 Millionen Euro Fördergelder für 72 Langfilme beantragt, aber nur 4,4 Millionen für 29 Filme erhalten. Den männlichen Kollegen dagegen bewilligte das Medienboard 14,6 Millionen von erwünschten 34,5 Millionen Euro für 127 Filme. Damit wurden 66 Filme realisiert. Im ersten Halbjahr 2018 erhielten Regisseurinnen immerhin für 23 Projekte 5,52 Millionen Euro und damit etwa die Hälfte der Fördergelder von 10,7 Millionen Euro, die Regisseure für 40 Filme bekamen. In ihrem zuletzt veröffentlichten Geschäftsbericht bestätigt die Fördergesellschaft das Missverhältnis zwischen den Geschlechtern. „Frauen stoßen – trotz guter Ausbildung – in der männerdominierten Film- und Fernsehbranche immer wieder an die berühmte gläserne Decke. Ihnen fehlen nicht so sehr weibliche Regievorbilder, aber dafür tragfähige Netzwerke und familienfreundliche Arbeitszeiten“, heißt es darin. Mehr

Foto: Pixabay

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