Spur im Brandenburger Medikamentenskandal führt zu italienischer Mafia

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Blankenfelde-Mahlow. In den Skandal um die Brandenburger Firma Lunapharm ist womöglich auch die Mafia verstrickt, berichtet rbb24. Nach einem Medienbericht soll das Unternehmen ein Krebsmedikament bezogen haben, das aus italienischen Krankenhäusern gestohlen wurde, mutmaßlich von der Mafia. Der Skandal um illegale Medikamente in Brandenburg weitet sich möglicherweise aus. Nach Informationen des Tagesspiegels könnte die Firma Lunapharm aus Blankenfelde-Mahlow im Landkreis Teltow-Fläming auch gestohlene Krebsmedikamente aus italienischen Krankenhäusern vertrieben haben. Darauf würden Lieferlisten hinweisen. Die Zeitung beruft sich auf einen internen E-Mail-Verkehr zwischen den Gesundheitsbehörden aus Deutschland und Italien. Die Firma soll demnach das Krebsmedikament Herceptin aus Italien bezogen haben, das mit dieser Herkunft in der EU nicht vertrieben werden darf. Das Mittel steht auf einem EU-weiten Index, weil es vor Jahren in großem Stil aus italienischen Krankenhäusern gestohlen wurde. Italienische Behörden machten für diese Diebstähle die Mafia verantwortlich, so die Zeitung. Mehr

Foto: Pixabay

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