Bundesregierung will Steuersatz für Elektro-Dienstwagen halbieren

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Berlin. Die Halbierung des Steuersatzes für Elektro-Dienstwagen, jüngst von der Bundesregierung beschlossen, wird nach Ansicht von Automobilexperten weniger bringen als erwünscht, berichtet die Märkische Allgemeine. „Die vorgesehene Änderung der Dienstwagensteuer ist zwar ein guter Schritt in die richtige Richtung“, sagt der Chef vom International Council on Clean Transportation (ICCT) Europe, Peter Mock. „Der finanzielle Anreiz, sich ein Elektroauto zuzulegen, wird in Deutschland jedoch auch nach der Gesetzesänderung immer noch relativ gering bleiben“, so Mock, dessen Organisation ICCT maßgeblich zur Aufdeckung des VW-Dieselskandals beigetragen hat. ICCT verweist auf eine Beispielrechnung für einen VW Golf. Bei der Elektrovariante (GTE oder e-Golf) würden sich die zu zahlenden Steuern im Vergleich zur vergleichbaren Benzinvariante (TSI) zwar verringern. Jedoch nur um monatlich 60 Euro. Zugrunde liegen ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 140.000 Euro und ein Durchschnittssteuersatz von 37,8 Prozent. Die Rechnung ist ein Auszug aus einer demnächst erscheinenden ICCT-Studie, kündigte Mock an. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung, der dem RND vorliegt, sieht die Halbierung des Steuersatzes für Fahrzeuge vor, die nach dem 31. Dezember 2018 und vor dem 1. Januar 2022 angeschafft werden. Bei Fahrzeugen, die davor oder danach angeschafft werden, gelten abgestufte Minderungen der jeweiligen Listenpreise in der Abhängigkeit zur Leistung der Batterie. Mehr

Foto: Pixabay

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