12.000 Euro Zwangsgeld für Wiesenhof-Schlachthof in Niederlehme

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Niederlehme. Der Geflügelkonzern Wiesenhof hat in seinem Schlachthof in Niederlehme im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald über Monate hinweg täglich bis zu 75.000 Hühner ohne Genehmigung geschlachtet. Dafür musste das Unternehmen ein Zwangsgeld in Höhe von 12.000 Euro zahlen, wie aus einer Antwort des Brandenburger Agrarministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Landtag hervorgeht. Das Unternehmen hatte die Schlachtzahlen eigenmächtig ausgeweitet, um die Einbußen von zwei verheerenden Bränden in Bayern und Niedersachsen aufzufangen, berichtet die Märkische Allgemeine. Doch für die Erweiterung in Niederlehme gab es keine Genehmigung, wie das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg feststellte. Es bestätigte damit die vom Umweltamt verfügte Teilstilllegung der Schlachtstrecke. Die Behörde verhängte ein Zwangsgeld in Höhe von 12.000 Euro. Ein zweites Zwangsgeld über 24.000 Euro musste Wiesenhof nicht mehr zahlen, weil die Firma im Mai die Schlachtzahlen wieder reduzierte. Mehr

Foto: Pixabay

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