Hohe Haftstrafen: Ex-Infinus-Manager verurteilt

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Dresden. Das Dresdner Landgericht hat fünf Ex-Manager des Finanzdienstleisters Infinus wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs und Kapitalanlagebetrugs zu Freiheitsstrafen verurteilt, berichtet das Handelsblatt. Die zuständige Wirtschaftsstrafkammer verhängte gegen den Gründer und die ehemaligen Führungskräfte Haftstrafen. Sie müssen für Zeiträume von fünf Jahren und vier Monaten bis zu teilweise acht Jahren in Haft. Ein weiterer früherer Mitarbeiter wurde wegen Beihilfe zu viereinhalb Jahren verurteilt. Die ehemaligen Manager des mittlerweile größtenteils insolventen Unternehmens sollen seit spätestens 2011 ein ausgeklügeltes Schneeballsystem betrieben haben. Es könnte sich um eines der größten in der Geschichte der Bundesrepublik handeln. Mehr als 220 Zeugen hatte das Gericht vernommen, zum Teil mehrfach. Darunter waren Vermittler, Anleger, Gutachter, Banker und Ex-Mitarbeiter der Firmengruppe. Der Schaden ist weitgreifend: Etwa 22.000 Anleger haben durch die Machenschaften der Manager zusammen mehr als drei Milliarden Euro verloren. Unter den Geschädigten sind rund 2.000 Vertriebsleute. Die Verkäufer der Produkte hatten zumeist selbst ihr ganzes Vermögen in die Fubus-Produkte investiert. Mehr

Foto: Pixabay

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