Mitteldeutsches Braunkohlerevier erhält Millionen-Unterstützung für Strukturwandel

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Hohenmölsen. Die Initiative, die den Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier begleiten will, nimmt konkrete Formen an. In den kommenden Monaten sollen ein Büro eingerichtet und erste Themen angegangen werden, sagte der Landrat des Burgenlandkreises Götz Ulrich (CDU). Für die „Innovationsregion Mitteldeutschland“ haben sich die Landkreise und kreisfreien Städte im Raum Leipzig und im Süden Sachsen-Anhalts zusammengeschlossen, um den Wandel der Wirtschaftsstruktur nach dem anstehenden Aus der Braunkohleverstromung vorzubereiten, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Ulrichs Burgenlandkreis hat die Federführung übernommen. Seine Schätzung: Die Abfederung des Kohle-Aus könnte eine Milliarde Euro kosten. Nun stand die Übergabe von 7,2 Millionen Euro Förderung für die Initiative in Hohenmölsen an. Sie gilt laut Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt als Startschuss. Zudem bekommt die Region 19,7 Millionen Euro aus einem gemeinsamen Topf von Bund und Ländern für eine bessere Verkehrsanbindung an die Autobahn A38. Die Idee ist goldrichtig“, sagte Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD). Mit den Fördermitteln gehe es zunächst darum, 14 Unternehmen aus der Region besser an die Verkehrsadern anzubinden. Dafür sind insgesamt 25 Millionen Euro eingeplant. Eine bessere Verkehrsanbindung – und die Ansiedlung und Stärkung anderer Industriezweige – sind auch die Hauptanliegen der „Innovationsregion Mitteldeutschland“. Bisher hängen 8.000 Jobs in der Region direkt oder indirekt an der klimaschädlichen Braunkohle. Mehr

Foto: Pixabay

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