Rainer Käning – Gewinner des Unternehmer-Sonderpreises „Wandlungsfähigkeit durch Innovation“

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Sassnitz. Der Geschäftsführende Gesellschafter der in Sassnitz ansässigen REAN Reparatur- und Anlagenbau GmbH Dipl.-Ing. (FH) Rainer Käning ist im diesjährigen Wettbewerb „Unternehmer des Jahres“ in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Sonderpreis „Wandlungsfähigkeit durch Innovation“ ausgezeichnet worden. Der Sonderpreis wurde dem Sassnitzer Unternehmer am 13. Juni, bei einer feierlichen Veranstaltung in Wismar von Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe(CDU) überreicht. Im Landeswettbewerb hatte es insgesamt 127 Nominierungen gegeben. Die REAN GmbH ist langjähriges Mitglied des ersten unternehmerischen Branchennetzwerks in Mecklenburg-Vorpommern, des maritimen Kooperationsverbundes MAZA M-V. Dieser begeht 2018 den zehnten Jahrestag seiner Gründung. Das Sassnitzer Unternehmen schloss sich dem Kooperationsverbund 2009 an. Rainer Käning wirkte mehrere Jahre aktiv im MAZA-Vorstand mit. Gemeinsam mit zwei Partnern hatte er 1992 in einem Management-Buy-Out (MBO) den Reparaturbereich des VEB Fischfang Sassnitz übernommen und die REAN GmbH gegründet. Anfangs konzentrierte sich die Firma auf die Reparatur und Instandhaltung von seinerzeit noch zahlreich im Fangeinsatz befindlichen 26,5-Meter-Stahl-kuttern. Mit dem Niedergang der Sassnitzer Hochseefischerei war die REAN GmbH jedoch gezwungen, sich schon bald neue Geschäftsfelder zu erschließen. Neben konventioneller Schiffsreparatur im Auftrag renommierter Reedereien stellte sich Rainer Käning mit seinem Team von Fachkräften der ambitionierten Aufgabe, in Eigenregie kleinere Behördenschiffe für die Binnenschifffahrt zu bauen. Bis 2010 wurden zehn dieser Boote abgeliefert. Mit der Investition in ein hochmodernes CNC-Bearbeitungscenter schuf sich das Unternehmen zu Beginn dieses Jahrzehnts zudem die Möglichkeit, auch andere hochanspruchsvolle Produkte vor allem im maritimen Sektor herzustellen. So produziert REAN seit 2017 für den finnischen Konzern Wärtsilä komplette Schiffsradaranlagen, die weltweit exportiert werden. Mehr

Foto: MAZA

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