Brandenburgs Ministerpräsident Woidke baut seine Regierungszentrale um

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Potsdam. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) reagiert auf die Krise von Partei und Regierung: Zum zweiten Mal in nur zwei Jahren muss der Staatskanzleichef gehen. Auf Thomas Kralinski soll nun der Routinier und Staatssekretär Martin Gorholt folgen. Er wird auch BER-Koordinator, berichtet die Potsdamer Neueste Nachrichten (PNN). Gorholt, der bisher die Landesvertretung in Berlin leitet, neuer Chef der Staatskanzlei. Amtsinhaber Thomas Kralinski muss nach knapp zwei Jahren den Posten räumen und geht in die Landesvertretung zurück, die er schon einmal geleitet hatte. Mit der überraschenden Rochade reagiert der Regierungschef auf anhaltende Defizite im rot-roten Regierungsmanagement und die Serie von Niederlagen der SPD, die in Umfragen nur noch bei 23 Prozent gleichauf mit der CDU lag. Zuletzt hatte die SPD im Land die Landratswahlen verloren. „Es gibt einen massiven Vertrauensverlust. Da hilft nur harte Arbeit. Da hilft nur Kommunikation. Es hilft nur, sich um die Probleme der Menschen zu kümmern“, hatte Woidke danach Ende Mai den PNN gesagt. „Da gibt es bei uns in der Regierung, in der Partei noch Luft nach oben.“ Der Wechsel in der Staatskanzlei hat aber auch mit dem unvollendeten neuen Flughafen für die Hauptstadtregion zu tun, wo aktuell um den Start im Oktober 2020 gerungen wird. Gorholt wird zugleich Woidkes neuer BER-Koordinator, da der bisherige Flughafen-Staatssekretär Rainer Bretschneider zum 1. Juli mit 69 Jahren in den Ruhestand versetzt wird. Mehr

Foto: Torsten George

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