Thüringer Wirtschaft kritisiert Krankenkassen-Entscheidung von Bundesgesundheitsminister Spahn

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Erfurt. Thüringens Wirtschaft sieht eine stärkere Beteiligung der Arbeitnehmer an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenkasse kritisch. Der Geschäftsführer des Verbandes der Wirtschaft Thüringens (VWT) Stephan Fauth erklärte jüngst in Erfurt, das Vorhaben der Bundesregierung zur Wiedereinführung der paritätischen Beitragsfinanzierung gehe zulasten der Arbeitgeber. Dies verteuere Arbeit in Deutschland weiter, berichtet die WELT. “Von einer paritätischen Finanzierung der Krankheitskosten kann keine Rede sein, denn dann müssten auch die Entgeltfortzahlungskosten gemeinsam getragen werden”, so Fauth. Noch nie in der deutschen Sozialgeschichte habe es ein Gesetz gegeben, das eine höhere Zusatzbelastung bei den Lohnzusatzkosten gebracht habe. Die Bundesregierung brachte vor kurzem einen Entwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf den Weg, der die Arbeitnehmer entlasten soll. Danach sollen ab 1. Januar 2019 auch die jetzt von den Mitgliedern allein zu zahlenden Zusatzbeiträge zur Hälfte von den Arbeitgebern getragen werden. Arbeitnehmer und Rentner werden dadurch um 6,9 Milliarden Euro jährlich entlastet. Mehr

Foto: Pixabay

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