Im Jerichower Land arbeiten Sachsen-Anhalter am längsten

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Magdeburg. Sachsen-Anhalter stehen bekanntlich früher auf. Sie arbeiten aber auch länger: nämlich 59 Stunden pro Jahr mehr als der Bundesdurchschnitt, berichtet der MDR. Schaut man in die Landkreise, so sticht besonders das Jerichower Land hervor. Die höchste Pro-Kopf-Arbeitszeit innerhalb von Sachsen-Anhalt gibt es nämlich mit durchschnittlich 1.448 Stunden im Jerichower Land, gefolgt von Anhalt-Bitterfeld mit 1.441 Stunden. Danach kommt der Landkreis Börde mit 1.437 Stunden, der Saalekreis mit 1.435 Stunden und Wittenberg mit 1.432 Stunden. Damit zeigten sich „deutliche regionale Unterschiede beim Arbeitszeitvolumen“, teilte Sachsen-Anhalts Statistisches Landesamt jüngst mit. Die Städte Halle (1382 Stunden) und Magdeburg (1400 Stunden) weisen demgegenüber aktuell die geringsten Arbeitszeiten pro Jahr auf. Im Mittelfeld liegen unter anderem der Kreis Mansfeld-Südharz (1.415 Stunden), der Salzlandkreis (1.417 Stunden) und der Harz (1.418 Stunden). Basis für die Zahlen ist das Jahr 2016. Erklärt werden die unterschiedlichen Zahlen der Arbeitszeiten mit den unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen in den jeweiligen Landkreisen und Städten. Liegen zum Beispiel besonders viele Mini-Jobs und Teilzeitarbeitsverhältnisse in einem Kreis oder in einer Stadt vor, fallen die durchschnittlich geleisteten Arbeitszeitkontingente entsprechend geringer aus – und andersherum. Auch der Anteil von Selbstständigen im jeweiligen Kreis spielt eine Rolle. Der landesweite Durchschnitt beim Arbeitszeitvolumen pro Kopf liegt bei 1.418 Stunden im Jahr, bundesweit bei 1.359 Stunden. Mehr

Foto: Pixabay

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